Ärzte Zeitung, 09.02.2010

Westfalen-Lippe führt elektronischen Arztausweis ein

KÖLN (iss). Ab sofort gibt es auch in Westfalen-Lippe die elektronischen Arztausweise. Die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) beginnt mit der Ausgabe der Karten und informiert zeitgleich ihre Mitglieder über das neue Angebot und die elektronische Signatur. Das Interesse am eArztausweis soll nach Angaben der ÄKWL allerdings bislang eher verhalten sein.

So sollen gerade einmal eine Handvoll Ärzte den neuen Arztausweis beantragt haben. Ein Grund dafür könnte sein, dass mit ihm derzeit noch monatliche Kosten von rund acht Euro verbunden sind. Viele Mediziner sähen nicht ein, warum sie für den eArztausweis Gebühren bezahlen sollen, wenn der Papierausweis nach wie vor gültig ist.

Interessant kann der eArztausweis für die Niedergelassenen werden, die online mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) abrechnen. Das sind zurzeit 2639 Ärzte, 2239 von ihnen nutzen dafür das KV-Safenet. Die KVWL bereitet gerade die technischen Modalitäten vor, damit die Ärzte dafür den eArztausweis einsetzen können, wenn sie es wollen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »