Ärzte Zeitung online, 10.03.2010

Google startet Marktplatz für eigene Bürosoftware

MOUNTAIN VIEW (dpa). Google verstärkt seinen Angriff auf das Kerngeschäft von Microsoft und eröffnet für sein Bürosoftware- Angebot "Google Apps" einen Online-Marktplatz. Googles Geschäftskunden können über "Google Apps Marketplace" ab sofort auf zahlreiche Anwendungen von Dritt-Entwicklern zugreifen.

Der Marktplatz startet mit rund 50 Anwendungen von externen Entwicklern, darunter auch die kalifornischen Software-Hersteller Intuit und Manymoon. Er stehe ab sofort allen Kunden von "Google Apps Premier", der Standard-Version sowie der Version für Bildungseinrichtungen offen, teilte der Internet-Konzern am Mittwoch mit. Google Apps hat nach Angaben des Internetkonzerns über 25 Millionen Nutzer.

Neben kostenpflichtigen Angeboten für Unternehmen lassen sich Anwendungen aus Googles Büro-Software-Sammlung wie etwa der Kalender oder eine Textverarbeitung als Web-Anwendung auch kostenlos nutzen. Kostenpflichtige Versionen sind speziell für den Einsatz in Unternehmen und Bildungseinrichtungen maßgeschneidert. Anders als herkömmliche Software werden die Programme allesamt über das Internet bereitgestellt und müssen nicht erst auf den einzelnen Rechnern installiert und gepflegt werden.

Googles Rivale Microsoft setzt mit seiner neuen Version "Office 2010" inzwischen ebenfalls auf die Nutzung über das Netz. Der Softwarekonzern verkauft sein Office-Paket traditionell als Software, die auf den jeweiligen Rechnern installiert werden muss. Bei der neue Version Office 2010 lassen sich aber ebenfalls Grundfunktionen kostenlos aus den Netz abrufen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »