Kongress, 11.05.2011

Die weite Welt der Medizintechnik

Willkommen auf der "Medical Technology Avenue". Eine Ausstellung auf dem Hauptstadtkongress bittet spannende Einblicke - auch auf die Frage, was Medizintechnik für Patienten leistet.

Die weite Welt der Medizintechnik

Blick in die Zukunft der Medizintechnik: Staatsskretärin Annette Widmann-Mauz (links), die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Professor Rita Süssmuth (mitte) und Kongress-Präsident Ulf Fink (rechts).

© Bauchspieß

BERLIN (eb). Einblicke in die Vielfalt der Medizintechnologien: Der BVMed und MedTech-Unternehmen präsentieren auf dem Hauptstadtkongress "Medizin & Gesundheit" eine "Medical Technology Avenue".

Die ausstellenden Unternehmen repräsentieren mit ihren Ständen eine Auswahl unterschiedlicher Technologiebereiche und wollen damit den Entscheidern im Gesundheitsmarkt die Bedeutung und die Wertigkeit von Medizintechnologien für die Patientenversorgung und ein effizientes Gesundheitssystem verdeutlichen.

"Medizinprodukte leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag für eine effiziente Gesundheitsversorgung, sie sind auch ein bedeutender Wirtschafts- und Arbeitsmarktfaktor", sagte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt zum Engagement des MedTech-Verbandes auf dem Hauptstadtkongress.

170 000 Menschen arbeiten in der Medizintechnik-Branche

Der BVMed ist als langjähriger Partner des Kongresses wieder mit einem Stand im Hauptfoyer vertreten. Der Beginn der "Medical Technology Avenue" wird durch einen Aktions- und einen Informationsstand der BVMed-Kampagne "Der Mensch als Maßstab. Medizintechnologie." (www.massstab-mensch.de) markiert.

Die Medizintechnik-Branche beschäftigt in Deutschland über 170 000 Menschen in 11 000 Unternehmen. Die Branche ist stark mittelständisch geprägt und krisenfest: 95 Prozent der Betriebe beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter.

15 Prozent der Beschäftigten sind im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) tätig. Neun Prozent des Umsatzes investiert die Branche in F&E. Der Gesamtumsatz lag im Jahr 2010 bei rund 20 Milliarden Euro. Davon gehen 11,4 Milliarden Euro in den Export.

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