Ärzte Zeitung, 18.01.2012

Preise für Telefon und Internet erneut gesunken

WIESBADEN (dpa). Der ausgeprägte Wettbewerb bei Komplettangeboten lässt die Preise für Telefon und Internet-Nutzung weiter purzeln. Während die Verbraucherpreise insgesamt im vergangenen Jahr um 2,3 Prozent anzogen, konnten die Kunden erneut günstiger telefonieren und im Internet surfen.

Die Verbraucherpreise für die Telekommunikation lagen im Durchschnitt des Jahres 2011 um 2,7 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

Dabei wurden die Gespräche im Festnetz und die Internetnutzung im Vorjahresvergleich um 2,4 Prozent günstiger. Die Statistiker führten dies besonders auf den Preiskampf bei Komplettangeboten zurück, die gleichzeitig Telefon- und DSL-Anschluss, die Telefon-Flatrate und Internet-Flatrate abdecken.

Außerhalb dieser Offerten verteuerten sich Festnetztelefonate binnen Jahresfrist leicht um 0,2 Prozent. Hingegen waren Gespräche auf dem Handy 3,5 Prozent billiger als 2010. Dabei seien erneut sowohl die reinen Gesprächspreise als auch die Preise für die mobilen Datendienste gesunken.

Preissturz seit Jahren

Der Preissturz in der Telekommunikation hält seit Jahren an. 2010 waren diese Preise im Jahresvergleich um zwei Prozent gesunken. Insgesamt fielen sie von 2005 bis 2011 um 13 Prozent.

Dabei verringerten sich die Preise für Telefondienstleistungen im Festnetz und Internet um ein gutes Zehntel (minus 10,6 Prozent), die Preise für Handytelefonate und die Datennutzung sogar um ein Fünftel (minus 20,1 Prozent).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Sport nach Infarkt kann Leben retten

Wer nach einem Herzinfarkt sportlich aktiv wird oder bleibt, sorgt dafür, dass seine Überlebenschance sich deutlich erhöht, so eine Studie frisch von der EuroPrevent 2018. mehr »

TK-Versicherte erhalten E-Akte

Die Techniker Krankenkasse hat mit TK-Safe ihre bundesweite elektronische Gesundheitsakte vorgestellt. Patientenschützer und die Verbraucherzentralen pochen auf hohe einheitliche Standards. mehr »

Diese Keime machen Kliniken zu schaffen

Klinikpatienten haben einer Umfrage zufolge die größte Sorge, mit einem multiresistenten Keim infiziert zu werden. Häufig eine mediale Dramatisierung, findet ein Hygieneexperte. Einige Erreger bereiten aber Kopfzerbrechen. mehr »