Ärzte Zeitung, 05.09.2014

gevko

Daten für E-Arzneiplan veröffentlicht

BONN. Der elektronische Medikationsplan, den die Projektpartner der Arzneimittelinitiative Sachsen und Thüringen (ARMIN) - also unter anderem die AOK Plus und die KVen vor Ort - auf den Weg gebracht haben, soll bald bundesweit verfügbar sein.

Deshalb stellt die AOK-Tochter gevko, die für die Vertragspartner die Software-Spezifikationen veröffentlicht und pflegt, nun das sogenannte S3C-Medikationsplanaustauschformat (MPAF) gemeinfrei zur Verfügung.

Das MPAF sei zusammen mit der ABDA und der KBV abgestimmt worden, heißt es in einer Mitteilung.

Grundlage hierfür sei unter anderem der bundeseinheitliche Medikationsplan des Aktionsbündnisses AMTS des BMG und der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkDÄ) gewesen.

Damit Ärzte und Apotheker den elektronischen Medikationsplan nutzen können, müssen die Softwarehäuser allerdings das MPAF auch in ihre Systeme einbauen. (reh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Natürliche Cholesterinsenker" bei Statin-Intoleranz?

Nahrungsergänzungsmittel als "natürliche Cholesterinsenker" sind umstritten. Bei Patienten mit Statinunverträglichkeit können sie aber hilfreich sein. Was empfehlen Experten? mehr »

Bei der Digitalisierung viel Luft nach oben

Die KBV hat nachgefragt, was sich in Sachen Digitalisierung in den Arztpraxen schon getan hat. Fazit: Manches ist schon umgesetzt. Wo sind noch ungenutzte Chancen? mehr »

Forscher entdecken Mikroplastik in menschlichen Stuhlproben

12.43Eine Pilotstudie hat winzige Plastikpartikel in menschlichen Stuhlproben gefunden – weltweit. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat unterdessen eine erste Stellungnahme abgegeben. mehr »