Ärzte Zeitung, 09.04.2015

medatixx

Hybrid-Software erhält Medikationsplan

ELTVILLE. Der Arztsoftware-Anbieter medatixx hat seine Hybrid-Praxissoftware mit neuen Funktionen ausgestattet. Besonders interessant dürfte für Ärzte der neue Medikationsplan innerhalb des Systems sein.

Denn dieser soll laut Entwurf zum E-Health-Gesetz künftig allen Patienten zustehen, die mindestens fünf Arzneien verordnet bekommen. Der neue Medikationsplan ermögliche es, Patienten wichtige Infos wie Dosierung und Einnahmehinweise rund um die verschriebenen Medikamente auszudrucken, so das Unternehmen.

Dabei würden die Daten aus der Verordnung in den Plan übernommen und könnten individuell mit bestimmten Anweisungen für den Patienten ergänzt werden.Außerdem soll ein moderner Terminplaner den Praxen nun innerhalb der Software erlauben, Termine farblich zu kennzeichnen, Terminarten und -längen frei zu definieren und mit bestimmten Behandlern oder Räumen zu verknüpfen.

Auch Urlaubs-, Öffnungs-, Sperr- und Arbeitszeiten pro Arzt könnten über den neuen Terminplaner eingerichtet werden.Über die nun ebenfalls integrierte PAD-Schnittstelle können die Praxen zudem Privatliquidationen oder BG-Abrechnungen elektronisch entweder online über das Web-Portal oder auf einem Datenträger an die Privatärztlichen Abrechnungsstellen versenden. (reh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »