Ärzte Zeitung online, 29.11.2016

doc.star

MEDI rollt eigene Praxissoftware aus

STUTTGART. MEDI Baden-Württemberg hat den landesweiten Rollout seiner eigenen Praxissoftware gestartet. Wie der Ärzteverband mitteilt, soll die webbasierte Software doc.star den Praxen über zwei Wege zur Verfügung stehen.

Die Ärzte könnten sich zwischen einer lokalen Installation mit eigenem Server oder einer Software-as-a-Service-Variante (SaaS) – also einer Online-Version, die über ein sicheres Rechenzentrum läuft, entscheiden.

Die MEDIVERBUNG AG habe sichergestellt, dass die Transportstrecke zwischen den Praxen und dem Rechenzentrum mehrfach gesichert und verschlüsselt ist, heißt es. "Wir haben unter anderem eine eigene Hardware in den Praxen, die einen VPN-Tunnel zum Rechenzentrum aufbaut", so Werner Conrad, Vorstand der MEDIVERBUND AG.

Die Software soll alle praxisrelevanten Inhalte sowie die Haus- und Facharztverträge abbilden. 2014 hatte die MEDIVERBUND AG den gleichnamigen Softwareanbieter Doc.Star gekauft. In den letzten zwei Jahren wurde die Software in 20 MEDI-Praxen im Südwesten getestet. (reh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »