Ärzte Zeitung online, 08.11.2016

Studie

So viel zahlen Zahnärzte für ihre Praxis

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) und das Institut der Zahnärzte (IDZ) haben die aktuelle "Existenzgründungsanalyse Zahnärzte" vorgelegt - mit interessanten Zahlen.

BERLIN. Wer sich als Zahnarzt niederlässt und dafür eine Praxis als Einzelpraxis übernimmt, zahlt derzeit im Schnitt 172 000 Euro. Doch es gibt eine große Spreizung der Preise je nach Umsatz der Praxis.

Dies geht aus der jährlichen "Existenzgründungsanalyse Zahnärzte" der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) und des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) hervor, die jetzt vorgestellt wurde.

Etwa 14 Prozent der Zahnärzte, die 2015 eine Praxis übernahmen, zahlten demnach 50 000 Euro oder weniger, während rund 8 Prozent der Existenzgründer dafür mehr als 350 000 Euro ausgaben.

Die meisten Existenzgründer (41 Prozent), die sich 2015 in einer Einzelpraxis niederließen, entrichteten einen Kaufpreis zwischen 51 000 Euro und 150 000 Euro. Damit zahlten knapp zwei Drittel der Existenzgründer weniger als den Durchschnittswert.

Hinzu kämen in der Regel noch weitere Ausgaben etwa für Modernisierung, Umbaumaßnahmen oder neue Medizintechnik. Insgesamt beliefen sich 2015 die durchschnittlichen Praxisinvestitionen für diese Gründungsform damit auf 273 000 Euro. Das Durchschnittsalter der Zahnärzte bei der Existenzgründung 2015 betrug 35,7 Jahre. Dabei ließen sich Frauen im Schnitt mit 36,3 Jahren gut ein Jahr später nieder als Männer (35,1 Jahre). (dpa)

Topics
Schlagworte
Praxismanagement (17072)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »