Ärzte Zeitung online, 10.01.2017
 

Papierflut Adé

KBV und GKV vereinbaren digitale Vordrucke

Ab Sommer können Ärzte Laborvordrucke auch digital ausfüllen und verschicken. Um welche Formulare handelt es sich?

BERLIN. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband haben sich auf digitale Vordrucke geeinigt. Ab 1. Juli können niedergelassenen Ärzte Laboraufträge digital ausstellen und übermitteln.

Das betrifft etwa 94 Millionen Laboraufträge der Muster 10 und 10 A. Bisher gibt es diese nur in Papierform. Trotz der neuen Möglichkeit kann jeder Arzt selbst entscheiden, ob er die digitale oder analoge Variante benutzt.

KBV-Chef Dr. Andreas Gassen hat heute in Berlin gesagt, dies sei "ein praktischer und sinnvoller Einsatz der Digitalisierung". (ajo)

Topics
Schlagworte
Praxismanagement (16355)
Organisationen
KBV (6765)
Personen
Andreas Gassen (417)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

6000 Euro Strafe für Informationen über Abtreibung

Wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche hat das Amtsgericht Gießen am Freitag eine ortsansässige Allgemeinärztin zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. mehr »

Mehr Transparenz soll die Wogen der SPRINT-Studie glätten

Der Streit um die SPRINT-Studie hält an. Im Fokus steht die genutzte Methode der Praxisblutdruckmessung, um die sich Gerüchte rankten. Jetzt hat die SPRINT-Gruppe für mehr Transparenz gesorgt. mehr »