Ärzte Zeitung, 01.07.2008
 

Abmahnung ist Instrument zur Personalführung

BONN (eb). Arbeitgeber müssen sich schon entscheiden, ob sie einen pflichtvergessenen Mitarbeiter abmahnen oder ihm kündigen wollen. Beides geht nicht, berichtet das Unternehmer-Internetportal www.bwr-media.de.

Denn: Ist ein Mitarbeiter wegen Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten abgemahnt worden, kann ihm wegen desselben Vorgangs nicht mehr gekündigt werden. Die Kündigung wäre nur rechtens, wenn sie nachweislich wegen einer weiteren, gleichartigen Pflichtwidrigkeit wie der abgemahnten ausgesprochen wurde.

Deshalb sei es auch äußerst wichtig, jeden einzelnen Pflichtverstoß gesondert festzuhalten und abzumahnen. Nur dann habe eine daraus resultierende Kündigung Erfolg. Arbeitgeber können deshalb Abmahnungen als Führungsinstrument begreifen und dem Betroffenen so die Chance geben, seine Pflichtverletzung zu begreifen und das Verhalten zu ändern, so BWRmedia.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Keine Herzgeräusche im Stehen – kein Herzfehler

Mit einer simplen Methode können Ärzte pathologische von physiologischen Herzgeräuschen bei Kindern unterscheiden. mehr »

Stammzellgesetz – Bremse für Forscher?

15 Jahre nach der hochemotionalen Debatte um die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen fürchten Forscher durch das Stammzellgesetz Nachteile in Deutschland. mehr »

Art der Heilung zählt fürs Honorar

Bei der Abrechnung der postoperativen Wundversorgung haben Hausärzte im EBM mehr Möglichkeiten als häufig angenommen. mehr »