Ärzte Zeitung, 19.12.2008

Arbeitsgericht bestätigt hessische Klinik-Fusion

ERFURT (mwo). Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt hat die Privatisierung der hessischen Universitätskliniken Marburg und Gießen bestätigt. Den Arbeitnehmern stand kein Widerspruchsrecht gegen den Übergang ihres Arbeitsverhältnisses auf die Rhön-Kliniken zu.

Normalerweise können Arbeitnehmer dem Übergang ihres Arbeitsverhältnisses auf einen neuen Eigentümer widersprechen. Nach dem Erfurter Grundsatzurteil gilt dies aber nicht bei Privatisierungen kraft Gesetzes. Der damit verbundene Eingriff in die Rechte der Arbeitnehmer sei zulässig, wenn die Privatisierung "durch Gründe des Gemeinwohls gerechtfertigt wird.

Az.: 8 AZR 660/07

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Bei der Gründung eines Ärztezentrums kann es zugehen wie bei "Dallas"

Neid und Missgunst haben schon manche Versuche torpediert, in der Provinz ein Ärztezentrum zu etablieren. Ärzte in Schleswig-Holstein berichten, wie man verhindert, dass Kirchturmdenken siegt. mehr »

Macht Kaffee impotent?

Kaffee werden günstige Effekte auf die Gesundheit nachgesagt. Eine Studie hat untersucht, was das belebende Getränk für Männer – und besonders deren Potenz – bedeutet. mehr »