Ärzte Zeitung, 10.02.2010

Ärzte finden oft keine geeigneten Auszubildenden

BERLIN (af). Ärzte und Apotheker haben zunehmend Probleme, geeignete Bewerber für die von ihnen angebotenen Ausbildungsplätze zu finden. Alle freien Berufe stünden vor dem Problem, wie der Präsident des Bundesverbandes Freier Berufe, Dr. Ulrich Oesingmann, zum Ausbildungspakt am Dienstag in Berlin mitteilte.

Partner des Paktes sind die Arbeitgeberverbände, die Kammern, die Bundesregierung und die Bundesagentur für Arbeit. Die Gründe liegen nach Ansicht aller Beteiligten in der rückläufigen Zahl von Schulabgängern und in der Zunahme der Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Die Freien Berufe sind bei der Ausbildung von Migranten führend, so Oesingmann. Die Zahl der neu geschlossenen Verträge ist 2009 um 8,2 Prozent auf 566 000 zurückgegangen. 72 600 zusätzliche Plätze sind geschaffen worden, davon 6000 von den Arbeitgebern in den freien Berufen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nicht immer geht's sofort zum Arzt

20- bis 50-jährige Patienten in Deutschland sind offenbar leidensfähig. Denn sie verschieben den Arztbesuch oft um Wochen oder Jahre, obwohl sie Beschwerden haben. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

15:57 Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen. mehr »

Bei Meniskusriss nicht vorschnell operieren

Ärzte sollten bei Meniskusrissen nicht gleich eine arthroskopische Operation einleiten. Oft kommen Betroffene auch mit Gymnastik und Physiotherapie zum Ziel. mehr »