Ärzte Zeitung, 16.08.2010

Verdi: Anbieter umgehen Pflege-Mindestlohn

BERLIN (hom). Die Gewerkschaft Verdi erhebt schwere Vorwürfe gegen die Arbeitgeber in der Pflegebranche: Diese würden nichts unversucht lassen, um den seit 1. August geltenden Pflegemindestlohn zu umgehen, sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Ellen Paschke in Berlin.

Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Schichtzulagen oder Leistungsprämien würden von den Arbeitgebern rechtswidrig auf den Stundenlohn umgelegt und dieser so von 7,48 Euro auf die in der Rechtsverordnung vorgeschriebenen 8,50 Euro erhöht.

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