Ärzte Zeitung, 11.04.2011

Lohnnebenkosten liegen unter EU-Schnitt

WIESBADEN (dpa). Arbeit kostet in Deutschland weiterhin deutlich mehr als in anderen EU-Ländern - bei den Lohnnebenkosten liegt das Niveau aber unter dem Durchschnitt.

Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden berichtete, bezahlten Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft im letzten Jahr durchschnittlich 29,20 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde - und damit 32 Prozent mehr als Unternehmer im Durchschnitt der Europäischen Union, aber 12 Prozent weniger als im Nachbarland Frankreich.

Mit einem Anteil der Lohnnebenkosten an den Arbeitskosten von 28 Prozent rangiert Deutschland hingegen mit Rang 15 im EU-Mittelfeld. Im EU-Schnitt zahlen Arbeitgeber auf 100 Euro Bruttolohn und -gehalt 31 Euro Lohnnebenkosten.

Topics
Schlagworte
Personalführung (2979)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

MDK lehnt Pflegeanträge seltener ab

Kommen die Pflegereformen bei den Versicherten an? Neuen Zahlen zufolge fallen weniger Antragssteller durchs Raster und erhalten somit Leistungen. mehr »