Ärzte Zeitung, 04.05.2011

Wechsel an der Spitze des Arztfrauenverbandes

HEIDELBERG (ava). Luitgard Hegele ist die neue Vorsitzende des Verbandes in der Praxis mitarbeitender Arztfrauen (VmA). Die 57 Jahre alte Arztfrau wurde auf der Bundesmitgliederversammlung Anfang April mit großer Mehrheit gewählt.

Sie löst Dr. Marita Berger ab, die nach langjähriger Vorstandsarbeit nicht wieder angetreten war. Zum Verband kam Frau Hegele die ehemalige Lehrerin und jetzige Praxismanagerin in der Allgemeinarztpraxis ihres Mannes über die VmA-"Katastrophen-Mappe". Sie enthält Informationen, wie sich Arztpartner im Falle des Todes oder einer schweren Erkrankung des Arztes verhalten sollen.

Als Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit sieht die neue VmA-Vorsitzende die Fortsetzung der Ratgeber-Reihe des Verbandes, den Fortbildungsbereich und eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit.

"Für viele Patienten ist die Gesundheitspolitik nur schwer durchschaubar, wir aber stecken mittendrin. Was wir brauchen, ist mehr Transparenz." Der Verband feiert im nächsten Jahr sein 20-jähriges Bestehen: Gegründet wurde er 1992 von einigen Arztfrauen in Tübingen.

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[15.05.2011, 22:18:13]
Dr. Thomas Berger 
Gut, dass es diesen Verband gibt
Ich habe über meine Frau nur Positives mit dem VmA erlebt. Sehr fundierte Informationschriften (Einsteiger-, Aussteiger-, Katastrophen-Mappe). Ich kann die Mitgliedschaft einer Arztfrau oder des Arztmannes nur empfehlen, weil die Kommunikation vor Ort der Praxis weiterhilft. Weil die Informationen einfach gut sind!
Dr. Thomas Berger, Ammerbuch zum Beitrag »

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