Ärzte Zeitung, 12.05.2011

Mentoringprogramm für junge Ärztinnen geht an den Start

NÜRNBERG (eb). In hochspezialisierten Disziplinen ist ein gutes ärztliches Netzwerk nicht nur für die Ärzte, sondern auch für die Patienten wichtig. Für den Bereich Transplantationsmedizin unterstützt ein neues Mentoringprogramm nun Frauen in der Medizin dabei, sich ein solches Netzwerk aufzubauen.

Entwickelt wurde das Programm in einer Kooperation des Pharmaherstellers Novartis mit Wissenschaftlerinnen aus der Organtransplantation.

Ziel des einjährigen Programms sei die persönliche Beratung und Unterstützung bei der Karriereplanung, heißt es in einer Mitteilung von Novartis. Dabei sollen die jüngeren Kolleginnen von der Erfahrung beruflich arrivierter Mentorinnen profitieren.

Zusätzlich soll ein Ausbildungscurriculum praxisrelevante Fertigkeiten vermitteln. Dazu zählen etwa Präsentationstrainings oder Kurse zum Vortragsaufbau. Das berufsbegleitende MentoringpProgramm steht sechs Teilnehmerinnen offen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 24. Juni.

Bewerben können sich Ärztinnen oder Naturwissenschaftlerinnen mit abgeschlossener Promotion, die in der Transplantationsmedizin hauptberuflich tätig sind. Die Bewerberinnen sollten drei Jahre der Facharztausbildung absolviert haben (bei Ärztinnen).

Dr. Stephanie Thoennissen, stephanie.thoennissen@novartis.com

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und nur dringende Notfälle aufgenommen. mehr »