Ärzte Zeitung, 11.08.2011

Zahl der offenen Stellen nimmt ab

NÜRNBERG (dpa). Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland hat im zweiten Quartal leicht abgenommen.

"Zwar hat die Entwicklung an Dynamik verloren, die Arbeitskräftenachfrage liegt jedoch relativ stabil auf einem hohen Niveau", erläuterte das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Donnerstag unter Berufung auf eine Arbeitgeberbefragung.

Demzufolge gab es zwischen April und Juni 974.000 offene Stellen. Das ist zwar ein Plus von etwa 190.000 binnen Jahresfrist, im Vergleich zum ersten Quartal 2011 ist das jedoch ein Minus von rund 80.000.

160.000 Stellen in Ostdeutschland unbesetzt

In Ostdeutschland blieb die Zahl der offenen Stellen im zweiten Quartal mit knapp 160.000 fast unverändert. In den alten Bundesländern jedoch ging die Nachfrage leicht zurück: 815 000 Stellen waren dort zu besetzen, das sind 77 000 weniger als noch im Vorquartal.

Das IAB erfasst viermal jährlich das gesamte Stellenangebot in Deutschland. Insgesamt wurden gut 8000 Arbeitnehmer aus allen Wirtschaftsbereichen befragt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welche Reformen sind dringend notwendig?

Bürgerversicherung, Regressrisiko, GOÄ: Unsere Leser haben abgestimmt, welche Themen in der Gesundheitspolitik die nächste Bundesregierung unbedingt anpacken sollte. mehr »

Patienten sollen für Infos zahlen

Patienten und Angehörige sind bei beratungsintensiven Erkrankungen häufig hilflos. Viele Akteure versuchen, neutrale Angebote im Internet bereitzustellen. Ein Biologe will nun Beteiligte auf einer Plattform zusammenführen. mehr »