Ärzte Zeitung, 14.07.2014
 

Bundesrat

Mindestlohn greift auch für Minijobber

BERLIN. Ab 2015 gilt der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Den Weg dafür machte der Bundesrat am Freitag in Berlin endgültig frei.

Die Länderkammer billigte das eine Woche zuvor schon vom Bundestag verabschiedete Gesetz mit großer Mehrheit.

Für Praxen ist wichtig, dass der neue Mindestlohn für alle Arbeitnehmer, unabhängig von Arbeitszeit oder Umfang der Beschäftigung - und damit auch für Minijobber -, gilt, wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf seiner Website klarstellt.

Ausgenommen sind allerdings Jugendliche unter 18 Jahren sowie Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten einer Beschäftigung.

Ebenso außerhalb des Mindestlohnes laufen Pflichtpraktika sowie freiwillige Praktika mit einer Dauer von bis zu drei Monaten innerhalb einer Ausbildung oder eines Studiums. (dpa/reh)

Topics
Schlagworte
Personalführung (2991)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »