Ärzte Zeitung online, 15.08.2008

Wegfall der Altersgrenze als Beitrag zur Bekämpfung des Ärztemangels

KÖLN (iss). Der Hartmannbund begrüßt den geplanten Wegfall der Altersgrenze für Vertragsärzte. Das sei ein längst überfälliger Schritt, sagt der Vorsitzende des Landesverbands Westfalen-Lippe Dr. Klaus Reinhardt.

"Damit hat die Bundesregierung endlich eine langjährige Forderung des Hartmannbundes aufgegriffen", so Reinhardt weiter. Nach Einschätzung des Verbands kann die Tatsache, dass Niedergelassene nicht länger mit 68 Jahren ihre kassenärztliche Tätigkeit beenden müssen, einen kleinen Beitrag zur Bekämpfung des Ärztemangels leisten.

"Besonders in ländlichen Orten werden viele Patienten nun aufatmen, dass ihnen ihr Arzt noch erhalten bleibt", sagt Angelika Haus, Landesverbandsvorsitzende in Nordrhein. Neben der Abschaffung der Altersgrenze seien aber noch weitere Schritte notwendig, insbesondere die Gestaltung attraktiverer Arbeitsbedingungen für junge Ärzte.

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