Ärzte Zeitung online, 08.10.2008
 

Umfrage: Rheinländer sitzen am kürzesten im Wartezimmer

DÜSSELDORF (dpa). Nirgendwo in Deutschland kommen Patienten so schnell beim Arzt dran wie im Rheinland. Das besagt eine am Mittwoch veröffentlichte bundesweite Umfrage unter 6000 Menschen.

Demnach müssen im Kassenärzte-Bezirk Nordrhein 14 Prozent der Patienten gar nicht erst im Wartezimmer Platz nehmen, bundesweit waren es nur 11 Prozent. 32 Prozent der Rheinländer hatten höchstens 15 Minuten zu warten, in ganz Deutschland waren es 30 Prozent. Weitere 29 Prozent (bundesweit: 30) saßen spätestens nach einer halben Stunde vor dem Arzt.

Die Forschungsgruppe Wahlen hatte die Studie im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung durchgeführt.

Lesen Sie dazu auch:
Bundesbürger haben Verständnis für Wartezeiten
Wie viel Klassen hat die Medizin?
Sachsen-Anhalt: Patienten warten beim Arzt länger

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gegen Husten taugen Medikamente wenig

Abwarten und Tee trinken, mehr wollen US-Experten gegen erkältungsbedingten Husten nicht empfehlen. Allenfalls etwas Honig bei Kindern halten sie noch für geeignet. mehr »

Erst krebskrank, dann Hypertoniker

Überlebende von Krebserkrankungen in der Kindheit tragen ein erhöhtes Hypertonierisiko: Im Alter von 50 Jahren sind 70 Prozent betroffen. mehr »

Macht das Stadtleben krank?

Stadtluft kann Schizophrenie begünstigen, glauben Wissenschaftler. Ein Chefarzt der Charité fordert deshalb eine Public-Mental-Health-Strategie für urbane Räume. mehr »