Ärzte Zeitung, 20.02.2009

Optimistischer Ausblick für Ärzte

Vorläufige Zahlen der apoBank deuten auf wirtschaftliche Stabilität

NEU-ISENBURG (ger). Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank hat ihre Risikovorsorge im Kundenkreditgeschäft um gut ein Fünftel gesenkt. Dahinter steht auch ein optimistischer Ausblick auf die Entwicklung bei Ärzten und im Gesundheitsmarkt.

Aus den von der Bank veröffentlichten vorläufigen Zahlen geht hervor, dass die Risikovorsorge im klassischen Kundenkreditgeschäft von 47 Millionen Euro auf 37 Millionen Euro zurückgenommen worden ist - bei einem Kreditbestand von mehr als 24 Milliarden Euro.

Als Grund für diese Entwicklung nennt die Bank unter anderem eine verbesserte Risiko-Früherkennung. Dahinter steht aber auch eine positive Einschätzung des Gesundheitsmarktes und auch der wirtschaftlichen Lage der Ärzte. Diese machten nahezu 50 Prozent des Kreditbestandes aus, so Dr. Thomas Siekmann von der apoBank. "Wir glauben, dass es keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ärzte insgesamt geben wird." Zurzeit gebe es eine Verschiebung zwischen Facharztgruppen in der GKV. Daneben gebe es PKV, IGeL, und Privatleistungen. Siekmann: "Und dieser Markt wächst."

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