Ärzte Zeitung, 14.10.2009

2600 Bewerber um Medizinstudium an Uni Greifswald

GREIFSWALD (di). Die Medizinstudienplätze in Greifswald bleiben begehrt. Für die 179 Plätze zum Semesterbeginn hatten sich insgesamt 2600 Bewerber gemeldet. Damit wurde die Vorjahreszahl von 2450 noch einmal übertroffen. Die Plätze werden zu 40 Prozent von der ZVS, zu 60 Prozent in Eigenregie vergeben. Für die 113 Plätze hatte die Medizinische Fakultät über 300 Bewerber aus ganz Deutschland für einwöchige Auswahlgespräche in den Nordosten gebeten.

In Einzelgesprächen mit verschiedenen Gremien wurden sie zu ihrer Motivation und zu persönlichen Vorstellungen befragt. Auch Belastbarkeit und soziale Kompetenz spielten bei der Entscheidung eine Rolle. Die seit vier Jahren in Greifswald üblichen Auswahlgespräche haben nach Angaben von Studiendekan Professor Claus-Dieter Heidecke zu einem "Qualitätssprung in der Studentenschaft" geführt. "Es hat sich herumgesprochen, dass wir nur die engagiertesten Bewerber aufnehmen wollen." Dementsprechend gut sind die meisten eingeladenen Kandidaten auf das Gespräch vorbereitet gewesen", sagte Heidecke.

Nach der Berliner Charité ist Greifswald der begehrteste Standort für das Medizinstudium in Deutschland. Um die Ausbildung zu verbessern, setzt die Fakultät auf Anregungen aus den Reihen der Studenten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zahl der Atemwegsinfekte bundesweit stark erhöht

In der 7. KW wurden 22.813 Influenza-Fälle an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet, das sind rund 8000 mehr als in der Woche zuvor. mehr »

Welcher Sport tut den Gefäßen gut?

Sportliche Menschen scheinen anfälliger für atherosklerotische Koronarveränderungen zu sein als faulere. Neue Studiendaten legen nahe, dass dabei die Sportart von Bedeutung ist. mehr »

Bald Bluttest auf Brustkrebs?

18.30 hForscher an der Universität Heidelberg haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich über einen Bluttest Brustkrebs leichter erkennen lässt. Die Sensitivität wird mit 75 Prozent angegeben. Doch es gibt auch kritische Stimmen. mehr »