Ärzte Zeitung, 27.10.2009

Sachsen-Anhalt

Arztpraxen impfen ab 2. November

Die ersten 48 000 Impfdosen sind in Sachsen-Anhalt gelandet und an die Gesundheitsämter der Landkreise geliefert worden. Sie sind für die Koordinierung, einschließlich Verteilung an rund 1600 Ärzte, zuständig.

Insgesamt hat das Land 1,5 Millionen Impfdosen bestellt. Die würden insgesamt für etwa 50 Prozent der Bevölkerung reichen. Geimpft wird zunächst im medizinischen und pflegerischen Bereich, bei Polizei und Feuerwehr.

Am 2. November, startet die Impfaktion in den Praxen. Den mit rund 21 Millionen Euro gefüllten Impffonds verwalten das Land Sachsen-Anhalt und die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA), wobei die Fondsleitung dem Land obliegt. Jede Impfung kostet die Träger 14 Euro (Impfstoff, fünf Euro Arzthonorar und Logistik). Die Verteilung des Impfstoffs läuft über die Gesundheitsämter.

In Sachsen-Anhalt gab es seit Ausbruch der Schweinegrippe 445 Erkrankungen mit eher leichten Verläufen. Etwa 35 Personen mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Vorrangig betroffen waren jüngere Menschen zwischen 15 und 24 Jahren.Eine Übersicht über die Impfärzte in Sachsen-Anhalt gibt es im Internet: www.ms.sachsen-anhalt.de.Außerdem ist beim Landesamt für Verbraucherschutz eine Hotline geschaltet, bei der Auskünfte über Grippe und Erkrankung eingeholt werden können. Tel.: 0391/5377111.

Topthema Schweinegrippe
Schweinegrippe: Flickenteppich bei Lösungen für die Massenimpfung

Lesen Sie dazu auch:

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »