Ärzte Zeitung, 27.10.2009

Thüringen

Abrechnung läuft über die Chipkarte

In Thüringen beteiligen sind sich 1400 Ärzte von rund 2200 impfberechtigten Ärzten an der Impfung gegen die Schweinegrippe. Niedergelassene Ärzte sollen den Impfstoff über ein weißes Sonderrezept bei Apotheken bestellen. Das Sozialministerium hat diese Sonderformulare drucken lassen und die KV hat es verteilt, informierte Sven Auerswald von der KV. Weder das grüne noch ein Rezept für Sprechstundenbedarf dürfen genutzt werden. Die Apotheken liefern den Impfstoff samt Spritzen und Kanülen in die Praxis.

Sie sind nicht verpflichtet, überzähligen Impfstoff aus Arztpraxen zurückzunehmen, sagte Stefan Fink, der Geschäftsführer des Landesapothekerverbandes. Die Impfung wird mit fünf Euro pro Dosis abgerechnet. Für gesetzlich Versicherte gilt der übliche Weg über die Chipkarte und die KV. Die zwei dafür notwendigen Gebührenordnungsziffern hat die KV in einem Rundschreiben mitgeteilt. Impfungen für Privatversicherte werden in einer Liste notiert und die Liste mit der Quartalsabrechung eingereicht. Ansprechpartner in allen Fragen ist die KV. Sie hat mit dem Sozialministerium eine Verwaltungsvereinbarung geschlossen und verwaltet nach Angaben Auerswalds den Impffonds für den Freistaat. (tra)

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Schweinegrippe: Flickenteppich bei Lösungen für die Massenimpfung

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