Ärzte Zeitung online, 31.05.2010

Arbeitskosten in Deutschland erstmals gesunken

KÖLN (dpa). Die Arbeitskosten in der deutschen Industrie sind im vergangenen Jahr erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik gesunken. Das meldet das Institut der deutschen Wirtschaft (IW).

Demnach mussten westdeutsche Betriebe 2009 je Vollzeitarbeitskraft durchschnittlich 54 890 Euro ausgeben - 1200 Euro weniger als 2008. In Ostdeutschland kostete eine Vollzeitkraft die Unternehmen 36 830 Euro (minus 310 Euro). Hauptursachen des Rückgangs seien der starke Einsatz von Kurzarbeit und der Abbau von Überstunden. Die Arbeitszeit jedes Beschäftigten sank um sechs Prozent. 2010 werden die Arbeitskosten nach IW-Angaben wegen des Rückgangs der Kurzarbeit steigen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So hoch ist die Lebenserwartung in der Welt

Wer als Junge in Deutschland geboren wird, darf sich im Schnitt auf 78 Jahre freuen. Wie hoch ist die Lebenserwartung in anderen Ländern der Welt? Wir geben die Antwort. mehr »

Der Gesundheitsminister will das E-Rezept

Krankenkassen, Ärzte und Apothekerschaft sollen in ihren Rahmenverträgen das elektronische Rezept ermöglichen. Eine gesetzliche Verpflichtung soll bis 2020 stehen. mehr »

Diabetes-Strategie zum Greifen nah

Der gezielte Kampf gegen Diabetes könnte schon bald konkrete Formen annehmen. Zum heutigen Welt-Diabetestag zeichnet sich zwischen Union und SPD ein Kompromiss für eine nationale Diabetes-Strategie ab. mehr »