Ärzte Zeitung online, 05.08.2010

Barrierefreies Wohnen erfreut sich breiter Zustimmung

QUICKBORN (maw). Deutschland altert - und damit ändern sich die Ansprüche an das Wohnen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der comdirect bank, durchgeführt vom Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF). So gibt mehr als die Hälfte der Deutschen (51,7 Prozent) an, möglichst barrierefrei wohnen zu wollen. Wichtig sei, dass eine Immobilie altersgerecht geplant werde und zum Beispiel problemlos mit einem Rollstuhl zugänglich sei.

Besondere Bedeutung habe dieses Thema laut Unternehmensangaben bei älteren Menschen. 79,1 Prozent der über 60-Jährigen geben an, barrierefrei wohnen zu wollen. Doch auch die 18- bis 29-Jährigen scheinen weitsichtig zu denken. Immerhin 35,8 Prozent der Befragten in dieser Altersgruppe befürworten barrierefreies Wohnen.

"Wer beim Kauf oder Bau einer Immobilie auch an die Nutzung im Alter denkt, sollte das bei der Planung beachten und zum Beispiel Hindernisse wie unnötige Stufen oder enge Treppen vermeiden. Das kann später teure Umbauarbeiten ersparen", erläutert Tobias Lücke, Leiter Baufinanzierung der comdirect bank. Er empfiehlt, entsprechende Arbeiten rechtzeitig in den Finanzierungsplan aufzunehmen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »