Ärzte Zeitung online, 06.08.2010

Run auf die Bochumer Hochschule für Gesundheitsberufe

KÖLN (iss). Das Angebot der Hochschule für Gesundheitsberufe in Bochum stößt auf große Resonanz. Zum Wintersemester nimmt die erste staatliche Hochschule dieser Art mit 200 Studierenden den Betrieb auf - beworben hatten sich insgesamt 1575 Interessenten.

Nach Angaben der Hochschule war das Interesse an allen fünf Studiengängen ungefähr gleich hoch. Die Einrichtung bietet in sieben Semestern die Ausbildung zum "Bachelor of Science" an, und zwar in Ergotherapie, Hebammenkunde, Logopädie, Pflege und Physiotherapie. Parallel zum akademischen Abschluss erwerben die Teilnehmer die Voraussetzungen für die Berufszulassung. Für die fachpraktische Ausbildung kooperiert die Hochschule mit Kliniken, Praxen und anderen Einrichtungen.

Die Einrichtung setzt auf das gemeinsame, Fächer übergreifende Lernen. "Dabei soll der Prozess der Akademisierung und der Interprofessionalität dadurch unterstützt werden, dass der Aufbau der Hochschule nicht in Fakultäten oder Fachbereiche getrennt erfolgt, sondern in einer Bachelor- und einer Master-School", teilt sie mit.

Die Hochschule wird ein Kernstück des künftigen Gesundheitscampus NRW, der in der Nähe der Ruhr-Universität Bochum entsteht. Langfristig plant sie auch das Angebot eines Masterstudiums und - in Zusammenarbeit mit Universitäten - der Promotion.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verursacht Kiffen Psychosen?

Wer kifft, trägt ein erhöhtes Psychoserisiko. Ob dies am Konsum von Cannabis liegt, ist aber alles andere als klar. Eine aktuelle Studie liefert immerhin neue Indizien. mehr »

Resistenzen behindern Kampf gegen TB

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten - ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Bluttest auf Brustkrebs keine Revolution

Ein Bluttest auf Brustkrebs komme noch dieses Jahr auf den Markt, verkündete vor kurzem die Uniklinik Heidelberg – und erntete dafür harsche Kritik. Nun rudert sie zurück. mehr »