Ärzte Zeitung, 01.11.2010
 

Hintergrund

Wer Yilmaz heißt, findet auch in Arztpraxen nicht leicht einen Job

Jugendliche mit Migrationshintergrund tun sich schwer bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Das gilt auch im Gesundheitswesen. Die Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung übernimmt eine Vermittlerrolle.

Von Sabine Schiner

Wer Yilmaz heißt, findet nicht so leicht einen Ausbildungsplatz als Arzthelferin

Eine Muslima als Arzthelferin - hier beim Röntgen - ist in deutschen Praxen noch die Ausnahme.

© klaro

Qualifizierte Mitarbeiterinnen fürs Praxisteam sind immer gefragt. Der Bedarf wird mit Blick auf den demografischen Wandel sogar noch steigen. Trotzdem haben Jugendliche mit Migrationshintergrund meist geringere Chancen auf einen Ausbildungsplatz als deutsche Schulabgänger.

Die Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung in Gießen hat sich zum Fürsprecher dieser Gruppe von Berufsanfängern gemacht. Über ein regionales Projekt versucht sie, Auszubildende in Arztpraxen, Apotheken und in Altenpflege-Einrichtungen zu vermitteln.

Das bundesweite Projekt "DAFB - Unterstützung dualer Ausbildung in freien Berufen" ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten "Jobstarter"-Programms. Die Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung hat die lokale Projektleitung übernommen und wendet sich noch bis Juli 2011 auch an Praxischefs in Mittelhessen und dem Rhein-Main-Gebiet, die sich schwer tun, qualifizierte Mitarbeiter zu finden und die viele Patienten haben, die nicht gut Deutsch sprechen.

Die Mitarbeiter der Projektbüros in Gießen und Frankfurt am Main bieten folgende Leistungen: Sie beraten bei der Erstellung eines Bewerberprofils, vermitteln Auszubildende möglichst passgenau aus dem eigenen Bewerberpool und stehen beratend zur Seite, wenn es während der Ausbildung zu Konflikten kommt. "Dann schaltet sich unser Sozialpädagoge ein", so Cornelia Schneider von der DAFB-Projektleitung. Alle Dienstleistungen sind kostenlos.

"Das Projekt ist ein Versuch, Migranten für Gesundheitsberufe zu gewinnen", erklärt Dr. Yasar Bilgin, Vorsitzender der Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung bei der Vorstellung des Projektes in Frankfurt.

Angesichts der sinkenden Schülerabgangszahlen steige der Bedarf. Zudem seien Mitarbeiter, die eine zweite Sprache beherrschen und mit den kulturellen Besonderheiten anderer Länder vertraut sind, eine Bereicherung.

Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung

Die Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung besteht seit 1988. Ein Ziel ist das Erforschen der gesundheitlichen Probleme der in Deutschland lebenden türkischen Mitbürger. Neben der Zentrale in Gießen gibt es auch Geschäftsstellen in der Türkei. Die Stiftung arbeitet eng mit nationalen und internationalen Organisationen im Bereich Gesundheit und Soziales zusammen, sie trägt sich durch Spenden. Die Büros für das Projekt DAFB - Unterstützung dualer Ausbildung in freien Berufen sind in Gießen unter 0641 / 966 116 16 zu erreichen, in Frankfurt unter 069 / 75 93 36 84. Info: www.tdg-stiftung.de.

"Für viele Ärzte ist eine solche Überlegung bereits heute sehr wichtig", findet auch die Zahnärztin Dr. Elke Vietor, Vorstandsmitglied der Landeszahnärztekammer und Ausbildungsbeauftragte des Verbandes Freier Berufe in Hessen. Bei vielen Stellengesuchen spielten Russisch- oder Türkischkenntnisse eine große Rolle.

Dennoch gilt: "Jemand der Yilmaz mit Nachnamen heißt und nicht Müller, der hat es immer noch schwer, einen Ausbildungsplatz zu bekommen", sagt Cornelia Schneider. Seit 2008 wurden im Rahmen des Projektes 70 Bewerber erfolgreich vermittelt und mehr als 500 informiert und beraten. Ein Problem seien, so Schneider, die oft hohen Ansprüche der Arbeitgeber - etwa, jemanden mit Realschulabschluss zu finden.

Für Roswitha Hoerschelmann, Leiterin der Abteilung Ausbildungswesen bei der Landesärztekammer Hessen, haben Hauptschüler durchaus Chancen, eine Stelle in einer Arztpraxis zu bekommen - wenn sie Leistung zeigen und motiviert sind.

"Wir brauchen qualifiziertes Personal. Die Anforderungen an Medizinische Fachhelferinnen sind hoch." Etwa 1000 junge Menschen würden jedes Jahr in hessischen Arztpraxen ausgebildet. 2009 waren etwa in Frankfurt von den 398 Ausbildungsstellen 300 mit deutschen Mitarbeiterinnen besetzt, der Rest hatte einen ausländischen Pass.

Ganz andere Zahlen gibt es heute bereits in der Altenpflege: Mehr als 50 Prozent aller Auszubildenden auf den 36 hessischen Altenpflegeschulen sind türkischer oder afrikanischer Herkunft. Viele kommen auch aus Osteuropa, Südamerika, Italien, Spanien oder Portugal.

Der Bedarf steigt. "Es gibt Prognosen, wonach im Jahr 2020 rund 2900 Beschäftigte fehlen", sagt Karl van Engelen vom "Kommit", dem Internationalen Bildungszentrum Rhein-Main für Pflegeberufe.

Zum anderen steige auch der Anteil der Heimbewohner, die aus einem anderen Land kommen. Sein Fazit: "Zweisprachigkeit und interkulturelle Kompetenz wird im Gesundheitswesen immer wichtiger."

[01.11.2010, 23:57:34]
Dr. Nabil Deeb 
Vergabe der Vornamen , Entfaltung der Persönlichkeit , Grundgesetz & Internationales Recht in der modernen Wissensgesellschaft up2date . !!!.




Solange Menschen und ihre Regierungen nicht in ihrem Herzen und in ihrem Geist als Gleiche miteinander umgehen, werden die internationalen Dokumente wie die sog. „“ Allgemeine Erklärung der Menschenrechte „“
in unserer Wissenschaftsgesellschaft nicht viel ändern.!!!



Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor
PMI-Registered Doctors'Association
53140 Bonn / GERMANY



Vergabe der Vornamen , Entfaltung der Persönlichkeit , Grundgesetz & Internationales Recht in der modernen Wissensgesellschaft up2date .:-



Die Rechtslage :-

I.
Art. 1 und Art .2 GG ( Grundgesetz = GG ) schützen bestimmte Facetten der Persönlichkeitsrechte des Arbeitnehmers.

Nach Art. 1 GG ist die Würde des Menschen unantastbar, dieses Grundrecht gehört zu den tragenden Verfassungsprinzipien ,was durch die sog. "Ewigkeitsgarantie" des Art. 79 Abs. 3 GG besonders hervorgehoben wird. Art. 2 GG gewährleistet die freie Entfaltung der Persönlichkeit und bestimmt, dass jeder das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit hat.

Im Arbeitsrecht wendet die Rechtsprechung Art. 1 und 2 GG vor allem bei Einstellungen an, um missbräuchliche Eingriffe in die private Sphäre des Arbeitnehmers zu verhindern. So sind psychologische Eignungstests nur zulässig, wenn ein sachlicher Anlass gegeben und die fachlich einwandfreie Durchführung gesichert ist.

Ferner hat die Rechtsprechung das Recht des Arbeitgebers, Bewerber nach bestimmten Details zu fragen (Religions-, Gewerkschafts-, Parteizugehörigkeit, Krankheiten, usw.) ausgeschlossen oder jedenfalls eingeschränkt.

Außerordentlich facettenreich ist die Rechtsprechung zum Gleichheitsgrundsatz des Art. 3 GG, der die rechtliche Gleichheit aller Menschen (Abs. 1) insbesondere von Mann und Frau, verbunden mit dem staatlichen Auftrag auf Beseitigung bestehender Benachteiligungen als Gleichbehandlungsgebot (Abs. 2) und ein besonderes Diskriminierungsverbot (Abs. 3) statuiert.

Art. 9 Abs. 3 GG ist als soziales Freiheitsrecht nicht nur Ausdruck sondern Magna Charta des Sozialstaatsgebots nach Art. 20 Abs. 1 GG. Aus dem Sozialstaatsgebot folgt zugleich die Aufgabe des Staates gestaltend einzugreifen und für eine gerechte Sozialordnung zu sorgen.

Nach Art. 12 GG haben alle Deutschen das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstelle frei zu wählen.



II.

Gewährleistung des Grundrechtes aus Art. 5 Abs. 1 GG auf die Entfaltung der Persönlichkeit und das öffentliche Informationsinteresse in unserer Wissensgesellschaft

Um Wierdeholungen zu vermeiden, verweise ich auf folgendes beim Internet :-

http://www.aerztezeitung.de/panorama/auch_das_noch/article/613777/adolf-25-very-british.html?sh=15&h=-1704559329#comment




Vergabe der Vornamen , Entfaltung der Persönlichkeit , Grundgesetz & Internationales Recht in der modernen Wissensgesellschaft up2date . !!!.

Solange Menschen und ihre Regierungen nicht in ihrem Herzen und in ihrem Geist als Gleiche miteinander umgehen, werden die internationalen Dokumente wie die sog. „“ Allgemeine Erklärung der Menschenrechte „“
in unserer Wissenschaftsgesellschaft nicht viel ändern.!!!


Allocation of first names, personal development, basic law and up2date International Law in the modern knowledge society. !.

As long as people and their governments do not deal in their hearts and their minds to each other as equals, the international documents such as the so-called "Universal Declaration of Human Rights" will change "in our society not much science.!


Répartition des prénoms, le développement personnel, la loi fondamentale et up2date droit international dans la société de la connaissance moderne. !.

Tant que les gens et leurs gouvernements ne traitent pas dans leurs cœurs et leurs esprits les uns aux autres comme des égaux, les documents internationaux tels que la soi-disant «Déclaration universelle des droits de l'homme" va changer dans notre société n'est pas beaucoup de science.!


Fördelning av förnamn, personlig utveckling, grundlagen och up2date internationell rätt i moderna kunskapssamhället. !.

Så länge folk och deras regeringar inte handlar med sina hjärtan och sina sinnen till varandra som jämlikar, de internationella dokument som den så kallade "allmänna förklaringen om de mänskliga rättigheterna" kommer att förändras "i vårt samhälle inte mycket vetenskap.!


Tildeling av fornavn, personlig utvikling, grunnleggende lov og up2date rett i det moderne kunnskapssamfunnet. !.

Så lenge folk og deres regjeringer ikke mye i deres hjerter og deres sinn til hverandre som likeverdige, den internasjonale dokumenter som den såkalte "Universal Declaration of Human Rights" vil endre seg "i samfunnet vårt ikke mye vitenskap.!



Literatur beim Verfasser .



Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Ihr

Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor

PMI-Ärzteverein e.V.
Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
Palestine Medico International Doctors Association ( P.M.I.) registered association .

Department of Medical Research
Département de la recherche médicale

P.O. Box 20 10 53
53140 Bonn – Bad Godesberg / GERMANY

&

Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor

PMI-Ärzteverein e.V.
Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
Palestine Medico International Doctors Association ( P.M.I.) registered association

Department of Medical Research
Département de la recherche médicale

P.O. Box 10 01 35
53439 Bad Neuenahr / GERMANY

e.mail: doctor.nabil.deeb.pmi.germany@googlemail.com

or

e.mail: doctor.nabilabdulkadirdeeb@googlemail.com

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