Ärzte Zeitung, 09.02.2011

Kommentar

Praxismarketing in neuer Dimension

Von Matthias Wallenfels

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die erste Praxis oder die erste Klinik die Online-Plattform YouTube für sich entdeckt, um dort mit Filmbeiträgen ihr Image zu profilieren. Seit Kurzem sind Image- und Informationsfilme des Krankenhausbetreibers Median Kliniken abrufbar.

Wie es im marktwirtschaftlichen Umfeld üblich ist, wird es auch sicher nicht mehr lange dauern, bis weitere Krankenhäuser oder Klinikkonzerne folgen werden, um über ihr Angebot zu informieren.

Und das ist gut so. Denn mit YouTube bietet sich eine - kostenlose - Plattform im Web an, mit der vor allem jüngere Patienten -die potenziellen Stamm-Patienten von morgen - angesprochen werden können. Diese Zielgruppe sucht Infos rund um das Thema Gesundheit mit Vorliebe im Web. Dazu zählen auch Angaben zur medizinischen Expertise bestimmter, von Freunden oder Bekannten empfohlener Praxen oder Kliniken.

Wer sich entschließt, einen Imagefilm für die eigene Praxis zu erstellen, sollte dies mit Bedacht tun und keinen Schnellschuss produzieren.

Denn: Kann eine Praxis konzeptionell - auch in mehreren aufeinanderfolgenden Beiträgen - überzeugen, so steht der Neu-Patient schon fast vor der Tür.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie können sie für eine Impfung gewonnen werden? mehr »

Mama leckt den Schnuller ab – kein Tabu

Botschaft einer neuen US-Studie: Das Ablutschen kann Vorteile fürs Immunsystem der Kinder haben. mehr »

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »