Ärzte Zeitung, 10.03.2011

Mobiles Team für Behandlungen mit Stammzellen

LEIPZIG (maw). Die Leipziger Nabelschnurblutbank Vita 34 baut nach eigenen Angaben Europas erstes mobiles Stammzellteam für Transplantationen auf.

Die mobile Technik, in die das Unternehmen mehr als 50.000 Euro investiert hat, mache erstmals Stammzellbehandlungen in jedem Krankenhaus Deutschlands möglich. "Wir sind die ersten in Europa, wenn nicht sogar weltweit, die eine solche Logistik entwickelt haben", schätzt Dr. Eberhard Lampeter, Ärztlicher Leiter von Vita 34.

Wie Lampeter erläutert, fänden Stammzelltherapien zunehmend außerhalb der etablierten Knochenmarkstransplantationseinheiten an den Universitäten statt.

Zentraler Bestandteil des mobilen Teams seien vier speziell ausgebildeten Laborassistenten, von denen jeweils zwei ein Stammzelltransplantat zum Patienten begleiteten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Epileptiker haben hohe Überdosisgefahr

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünffach erhöht, so eine Studie. Doch es ist anders, als auf den ersten Blick gedacht: Schuld sind meist nicht die Antikonvulsiva. mehr »

Zehntausende Arztpraxen nicht ohne Barrieren zu erreichen

Nur ein Drittel der Arztpraxen in Deutschland gelten – auch nur zum Teil – als barrierefrei. Das schränke die freie Arztwahl körperlich beeinträchtigter Menschen ein, moniert die Linke-Sozialexpertin Sabine Zimmermann. mehr »

Nichtstun ist gefährlich für Patientendaten

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Grund genug auch für Ärzte, sich die Prozesse der Datenverarbeitung anzuschauen und auf Sicherheit abzuklopfen. mehr »