Ärzte Zeitung, 04.05.2011

PKV-Unternehmen fordert Lösung für Nicht-Zahler

NEU-ISENBURG (reh). Die Versicherungskammer Bayern fordert von der Politik Lösungen für Nicht-Zahler in der PKV.

Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, stellt sich Unternehmenschef Friedrich Schubring-Giese bei der Vorstellung der Bilanz 2010 deutlich auf den Standpunkt, dass die Versicherer die Möglichkeit haben müssten, massive Gegenmaßnahmen einzuleiten, wenn ersichtlich sei, dass Kunden genug finanzielle Mittel für ihre Beitragszahlung zur Verfügung hätten.

Denn die Versicherer müssten nicht nur Notfalleistungen erstatten, sondern auch Alterungsrückstellungen für Nicht-Zahler aufbauen. Das Unternehmen habe in seinen Büchern eine Wertberichtigung von knapp 26 Millionen Euro.

Dabei zähle die Versicherungskammer Bayern 500.000 Vollversicherte in ihrer privaten Krankenversicherung, einschließlich Krankenzusatzpolicen komme sie auf Beitragseinnahmen von rund 2,1 Milliarden Euro.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Reiseimpfungen 2018 – Welcher Schutz ist nötig?

Egal, wohin die Reise geht, die Basisimpfungen sollten vorhanden sein. Doch auch 2018 gibt es für einige Länder spezielle Empfehlungen. mehr »

Mehr Trinken bringt kranken Nieren nichts

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion einen höheren Wasserkonsum nahezulegen, nützt nicht viel: Die Harnmenge nimmt etwas zu, doch die Nierenfunktion verbessert sich nicht. mehr »

Drogenbeauftragte möchte keine "Legalisierungsdiskussion"

Die Zahl der Rauschgiftdelikte steigt und steigt, wie die neueste Statistik des Bundeskriminalamts zeigt. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung warnt vor einer "Normalität" beim Konsum bestimmter Drogen. mehr »