Ärzte Zeitung, 06.07.2011

Gute Prognose fürs deutsche Gesundheitssystem

BERLIN (reh). Die künftige Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitssystems wird von der Mehrheit der Entscheider im Gesundheitsmarkt positiv bewertet: 58 Prozent glauben, dass sich die Leistungsfähigkeit verbessern wird.

So das Ergebnis einer Umfrage unter hundert Entscheidern aus der Gesundheitswirtschaft durch TNS Emnid im Auftrag des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed). Befragt wurden vorrangig Abgeordnete sowie Vertreter der Kassen und Ärzteschaft.

Dabei ist ein deutlich positiveres Meinungsbild als noch vor einem Jahr zu erkennen: Rund drei Viertel der befragten Abgeordneten glauben, dass sich die Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitssystems in den nächsten vier Jahren verbessern wird. Dieses Ergebnis liege 32 Prozentpunkte höher als in 2010, berichtet der BVMed.

Von den Kassen- und Arztvertretern teilten 72 Prozent diesen Optimismus. Das seien 28 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Erwartet werden vor allem sektorenübergreifende Versorgungskonzepte (94 Prozent), mehr Versorgungsforschung (78 Prozent) weniger Bürokratie (76 Prozent) und ein stärkerer Einsatz innovativer Medizintechnologien (73 Prozent).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und nur dringende Notfälle aufgenommen. mehr »