Ärzte Zeitung, 09.05.2008

Grenzen für Termingeschäfte

MÜNCHEN (dpa). Die Kosten für nicht genutzte Kaufoptionen etwa für Wertpapiere oder Rohstoffe können steuerlich nicht geltend gemacht werden.

Als Termingeschäfte seien nur solche zu werten, bei denen der Steuerpflichtige die Option auch tatsächlich in Anspruch nimmt, entschied der Bundesfinanzhof in München. In dem Fall hatte der Optionsinhaber die erworbenen Kaufoptionen verfallen lassen. Das Gericht gab mit seiner Entscheidung dem zuständigen Finanzamt recht.

Urteil des Bundesfinanzhofs, Az.: IX R 11/06

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

CDU erwägt höhere GKV-Vergütung

Offiziell haben die Koalitionsverhandlungen zwar noch nicht begonnen. Doch: Die Union gibt bereits erste zarte Signale auf einen möglichen Kompromiss beim Ärztehonorar - inklusive einem Ende der Budgetierung. mehr »

Das sind die neuen Paul Ehrlich-Preisträger

Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt dieses Jahr Forscher für ihre Arbeiten zum Tumor-Nekrose-Faktor mit ihrem mit 120.000 Euro dotierten Preis. Außerdem erkennen sie die Leistung eines Biochemikers zur Erforschung verschiedener Fettzelltypen an. mehr »