Ärzte Zeitung online, 02.06.2008
 

Patienten beschweren sich vermehrt über vermeintliche Behandlungsfehler

BERLIN (dpa). Die Patienten in Deutschland haben im vergangenen Jahr etwas mehr Vorwürfe wegen angeblicher Behandlungsfehler von Ärzten erhoben als im Vorjahr.

Nach 10 280 Anträgen auf Begutachtung 2006 gingen bei den Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärztekammern im Jahr 2007 insgesamt 10 432 Begutachtungsanträge ein.

Ein entsprechender Bericht der "Thüringer Allgemeinen" (Dienstag-Ausgabe) wurde der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin bestätigt. Die Bundesärztekammer will die Fehlerstatistik am Dienstag vorstellen.

Bei 1717 der Verfahren stellten die Gutachter 2007 Behandlungsfehler oder Mängel bei der Risikoaufklärung als Ursache für einen Gesundheitsschaden fest.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Überlebensvorteil bei Übergewicht nur ein Trugschluss?

Übergewicht ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor, doch wer schon eine entsprechende Erkrankung hat, lebt länger. Stimmt dieses "Adipositas-Paradox" vielleicht gar nicht? mehr »

Digitalisierung – Ärzte zwischen Hoffnung und Ernüchterung

Viele Ärzte im Krankenhaus verbinden mit der Digitalisierung die Hoffnung auf Arbeitserleichterungen. Zugleich beklagen sie mangelhafte Vorbereitung und Umsetzung, so eine Umfrage. mehr »

Oh, Britannia! Was hat der "Brexismus" aus dir gemacht?

Von wegen Tea Time, Queen und Linksverkehr: Nicht nur der Blick der Briten auf die EU hat sich geändert. Umgekehrt blicken auch Menschen weit außerhalb Europas inzwischen mit Unverständnis auf die Insel. mehr »