Ärzte Zeitung online, 24.10.2008

Finanzkrise sorgt für mehr Arbeit bei Rechtspflegern

ROSTOCK (dpa). Die internationale Finanzkrise sorgt bei den Rechtspflegern in Deutschland für erheblich mehr Arbeit.

Die Zahl der Insolvenzen und Zwangsversteigerungen sei stark gestiegen, sagte Klaus Rellermeyer vom Bund Deutscher Rechtspfleger am Donnerstag in Rostock. Gleichzeitig gebe es weniger Kauf-Interessenten. Ergebnis seien schlechtere Ergebnisse bei Versteigerungen. Die Bearbeitung der Fälle dauere länger. Der Mehraufwand sei "immens".

Rechtspfleger sind wie Richter ein unabhängiges Organ der Rechtsprechung. Sie betreuen unter anderem Zwangsvollstreckungen und Insolvenzen. In Deutschland gibt es den Angaben zufolge rund 16 000 Rechtspfleger.

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