Ärzte Zeitung, 22.05.2009

Erfolg für Bundeswehrarzt

Gericht reduziert Kürzung der Pension

BAYREUTH (dda). Weil der Bundeswehr über Jahre bei der Berechnung von Rentenbezügen an einen Ex- Oberstarzt ein Fehler unterlaufen war, verlangte sie von ihm 24 500 Euro zurück. Der Mediziner wehrte sich dagegen vor dem Bayreuther Verwaltungsgericht und erzielte einen Teilerfolg.

Die Richter hoben die Rückforderungsbescheide der Wehrverwaltung Süd teilweise auf, vorerst ohne genaue Urteilsbegründung. Der Ex-Oberstarzt muss nur noch 12 500 Euro an seinen ehemaligen Arbeitgeber zurück bezahlen. 2000 war der heute 66-Jährige wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig pensioniert worden. Seit 2003 arbeitete er jedoch auf geringfügiger Beschäftigungsbasis als Arztvertretung in einem Krankenhaus. 2007 kam die Verwaltung nachträglich zur Ansicht, dass wegen dieser Beschäftigung seine Pension hätte gekürzt werden müssen.

Topics
Schlagworte
Recht (12171)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »