Ärzte Zeitung online, 31.07.2009

"Heilbronner Phantom": Keine Ermittlung gegen Wattestäbchen-Firma

STUTTGART(dpa). Nach der "Wattestäbchen-Panne" bei der Suche nach dem "Phantom von Heilbronn" hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart die Ermittlungen gegen den Hersteller der Stäbchen eingestellt. Da sich kein Anfangsverdacht einer Straftat ergeben habe, werde es kein Verfahren geben, bestätigte die Staatsanwaltschaft am Freitag Angaben der Firma Greiner Bio-One in Frickenhausen (Baden-Württemberg).

Im März war bekannt geworden, dass Ermittler bei der Suche nach dem Mörder einer Polizistin in Heilbronn monatelang eine Spur verfolgten, die nicht von einer im In- und Ausland gesuchten Serientäterin, sondern von einer Mitarbeiterin der Verpackungsfirma stammte. Das hatte bundesweit eine Debatte um die Beweiskraft von DNA-Spuren ausgelöst.

Das Unternehmen mit Sitz in Frickenhausen entwickelt und produziert Laborartikel aus Kunststoff und gehört zur Greiner Bio-One International AG. Diese erzielte im vergangenen Jahr mit rund 1300 Mitarbeitern einen Umsatz in Höhe von 256 Millionen Euro.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »