Ärzte Zeitung, 12.08.2009

Apothekerterminal nur eingeschränkt zulässig

MANNHEIM (dpa). Verschreibungspflichtige Medikamente dürfen von Apotheken nicht über ein automatisiertes Terminal abgegeben werden. Das hat der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg entschieden.

Frei verkäufliche Medikamente dagegen darf ein Apotheker rund um die Uhr über ein solches System vertreiben, bei dem er nur noch über Mikrofon und Kamera Kontakt zum Kunden hat, heißt es in dem Urteil. Das Oberverwaltungsgericht in Koblenz hatte Ende Juli jegliche Abgabe von Medikamenten über ein Terminal verboten.

Az.: VGH 9 S 2852/08

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Immuntherapie gewinnt an Stellenwert in der MS-Therapie

Die Therapieoptionen bei Multipler Sklerose (MS) haben sich erweitert. Neue Substanzen werden daher auch in die aktualisierten Leitlinien Einzug halten. mehr »

Polarisierung – Chance für das Parlament

Gesundheitspolitik in Zeiten der großen Koalition – das stand für die fehlende Konkurrenz der Ideen. Der Souverän hat die Polarisierung gewollt. Das ist eine Chance für die Demokratie. mehr »