Ärzte Zeitung online, 16.09.2009

Mieter brauchen Erlaubnis für Satellitenschüssel

MÜNCHEN (dpa). Mieter sollten vor dem Anbringen einer Satellitenschüssel in jedem Fall die Erlaubnis des Vermieters einholen. Dazu hat der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW) Bayern am Mittwoch in München geraten.

Grundsätzlich hätten Mieter ein Recht auf den Empfang von Rundfunk- und Fernsehprogrammen. Das Aufstellen einer Parabolantenne sei jedoch nur unter bestimmten Umständen erlaubt.

Nur wenn keine Gemeinschaftsantenne oder kein Kabelanschluss vorhanden ist, sei das Anbringen auf eigene Kosten erlaubt, teilte der VdW unter Berufung auf Gerichtsurteile mit. Andernfalls könne der Vermieter aus ästhetischen Gründen darauf bestehen, dass keine Satellitenschüssel angebracht wird. Wenn durch eigenmächtig angebrachte Antennen Schäden entstehen, müsse der Mieter dafür aufkommen.

Topics
Schlagworte
Recht (14758)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Regierung will faire Kassen-Wahl

16:51 UhrBundesgesundheitsminister Spahn wünscht mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen. Mit einem neuen Gesetz will er das AOK-System umkrempeln. mehr »

Masern-Impfpflicht im Gespräch

Wird die Masern-Impfung bald Pflicht in Deutschland? Laut SPD befindet sich eine solche Vorlage in Abstimmung mit dem Gesundheitsminister. Die Grünen sind skeptisch. mehr »

Wut und Ärger können Schlaganfälle begünstigen

Menschen, die sich häufig aufregen, sind gefährdeter für Schlaganfälle, zeigen Studien. Das gilt aber nicht für alle. Es spielt womöglich der Status eine Rolle, so eine Analyse. mehr »