Ärzte Zeitung, 02.11.2009

Millionenstrafe nach tödlichem Wetttrinken

WASHINGTON (dpa). Der tödliche Ausgang eines Wettbewerbs im Wasser-Vieltrinken hat für den kalifornischen Radiobetreiber Entercom Sacramento ein teures Nachspiel. Ein Gericht verurteilte das Unternehmen wegen Fahrlässigkeit zu einem Schmerzensgeld von 16 Millionen Dollar (elf Millionen Euro), weil während der Veranstaltung 2007 eine 28-jährige Teilnehmerin starb.

Die Wettbewerber mussten so viel Wasser wie möglich in sich hineinschütten, ohne auszutreten. Nach Ansicht des Gerichts in Sacramento ignorierte der Betreiber mehrere Warnungen, dass der Wettkampf tödliche Konsequenzen haben könnte, berichtete die "Los Angeles Times".

Topics
Schlagworte
Recht (12134)
Panorama (30881)
Organisationen
Los Angeles Times (84)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »