Ärzte Zeitung, 02.11.2009

Millionenstrafe nach tödlichem Wetttrinken

WASHINGTON (dpa). Der tödliche Ausgang eines Wettbewerbs im Wasser-Vieltrinken hat für den kalifornischen Radiobetreiber Entercom Sacramento ein teures Nachspiel. Ein Gericht verurteilte das Unternehmen wegen Fahrlässigkeit zu einem Schmerzensgeld von 16 Millionen Dollar (elf Millionen Euro), weil während der Veranstaltung 2007 eine 28-jährige Teilnehmerin starb.

Die Wettbewerber mussten so viel Wasser wie möglich in sich hineinschütten, ohne auszutreten. Nach Ansicht des Gerichts in Sacramento ignorierte der Betreiber mehrere Warnungen, dass der Wettkampf tödliche Konsequenzen haben könnte, berichtete die "Los Angeles Times".

Topics
Schlagworte
Recht (12900)
Panorama (33130)
Organisationen
Los Angeles Times (85)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vom Chefarzt zum Hausarzt-Assistenten

Selten dürfte es sein, wenn nicht einmalig: Dr. Roger Kuhn hat seinen Chefarztposten im Krankenhaus aufgegeben, um in einer Hausarztpraxis zu arbeiten – als Assistent. mehr »

Keine Notdienstpflicht für ermächtigte Krankenhausärzte

Muss ein ermächtigter Klinikarzt auch KV-Notdienst leisten? Nein, hat das Bundessozialgericht jetzt entschieden. mehr »

Wenn die Depressions-App zweimal klingelt

Smartphone-Apps könnten helfen, eine beginnende Depression oder ein hohes Suizidrisiko aufzuspüren. Lernfähige Algorithmen könnten ein verändertes Nutzerverhalten erkennen – und notfalls Alarm schlagen. mehr »