Ärzte Zeitung online, 18.11.2009

Urteil gegen Aachener Ex-DRK-Chef rechtskräftig

AACHEN (dpa). Das Urteil gegen den früheren Geschäftsführer des DRK Aachen ist rechtskräftig: Der einstige Chef des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) muss wegen Untreue in 22 Fällen 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und ist nun abschließend zu einer einjährigen Bewährungsstrafe verurteilt.

Das teilte das Landgericht Aachen am Mittwoch mit. Eine Revision des Mannes habe der Bundesgerichtshof nun als unbegründet abgelehnt. Er hatte sich laut Aachener Gericht ohne Erlaubnis drei Luxus-Karossen als Dienstwagen geleistet. Zudem verteilte der DRK-Chef "nach Gutsherrenart" Beraterhonorare an Vorstandsmitglieder, ohne eine Gegenleistung. Dem Roten Kreuz entstand ein Schaden von mehr als 80 000 Euro.

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