Ärzte Zeitung, 12.01.2010

Medikament darf nicht den Zusatz "akut" tragen

MÜNCHEN (eb). Ein Arzneimittel darf nicht einfach mit dem Namenszusatz "akut" versehen werden, so das Landgericht (LG) München. Das Gericht untersagte einem Pharmakonzern, ein Arzneimittel gegen Sodbrennen mit eben jenem Namenszusatz zu versehen, weil das Medikament erst einen Tag nach der Einnahme und damit nur mit erheblicher zeitlicher Verzögerung wirke (Az.: 7 O 17092/09).

Schnell sei eine Wirkung innerhalb einer Stunde. Damit folgte das Gericht der Argumentation des klagenden Wettbewerbsverbands.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verursacht Kiffen Psychosen?

Wer kifft, trägt ein erhöhtes Psychoserisiko. Ob dies am Konsum von Cannabis liegt, ist aber alles andere als klar. Eine aktuelle Studie liefert immerhin neue Indizien. mehr »

Resistenzen behindern Kampf gegen TB

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten - ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Bluttest auf Brustkrebs keine Revolution

Ein Bluttest auf Brustkrebs komme noch dieses Jahr auf den Markt, verkündete vor kurzem die Uniklinik Heidelberg – und erntete dafür harsche Kritik. Nun rudert sie zurück. mehr »