Ärzte Zeitung online, 19.04.2010

Eizellen-Streit könnte vor Verfassungsgericht kommen

ROSTOCK (dpa). Der Streit zwischen einer jungen Witwe und einer Klinik um die Herausgabe befruchteter Eizellen könnte schon bald das Bundesverfassungsgericht beschäftigen. Im Berufungsverfahren gegen ein früheres Urteil des Neubrandenburger Landgerichts sprach das Oberlandesgericht Rostock am Montag von einer "Grundsatzfrage".

Auch die Anwältin der 29-Jährigen, die auf ein Kind ihres inzwischen gestorbenen Ehemanns hofft, erwägt den Gang nach Karlsruhe, falls die Kammer den bisherigen Beschluss (Az.: 2 O 111/09) bestätigt.

Die Klägerin verlangt, die eingefrorenen Zellen nach dem Unfalltod ihres Mannes auftauen zu lassen. Eine Entscheidung soll Anfang Mai fallen.

Lesen Sie dazu auch:
Witwe kann wieder auf eingefrorene Eizellen hoffen

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