Ärzte Zeitung online, 07.05.2010

Klinik muss künstlich befruchtete Eizellen an Witwe herausgeben

ROSTOCK (dpa). Im ihrem Kampf um ein Kind von ihrem gestorbenen Ehemann hat eine 29-jährige Frau aus Neubrandenburg einen wichtigen Sieg errungen. Das Rostocker Oberlandesgericht entschied am Freitag, dass eine Klinik die künstlich befruchteten Eizellen an die Witwe herausgeben muss.

Das Paar hatte im Frühjahr 2008 die Zellen einlagern lassen, kurz darauf starb der Mann bei einem Unfall. Das Landgericht Neubrandenburg hatte zuvor der Klinik Recht gegeben, die unter Verweis auf das Embryonenschutzgesetz die weitere Nutzung der Eizellen verweigert hatte.

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Künstliche Befruchtung nach dem Tod des Samenspenders verboten

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