Ärzte Zeitung online, 12.05.2010

Privatleute haften für eigenes WLAN

KARLSRUHE (dpa). Privatleute sind für die unberechtigte Nutzung ihres eigenen WLAN-Anschlusses verantwortlich, wenn sie den Zugang nicht ausreichend gesichert haben. Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe (BGH) in einem am Mittwoch verkündeten Urteil entschieden.

Wenn ein Dritter über den WLAN-Zugang illegal Musiktitel herunterlädt, kann der Inhaber des Anschlusses zur Unterlassung verurteilt werden. Ein weitergehender Anspruch auf Schadenersatz bestehe jedoch nicht, so die Richter.

Lesen Sie dazu auch:
Ungesichertes WLAN kann schnell 100 Euro kosten

Topics
Schlagworte
Recht (13038)
Organisationen
BGH (1010)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Freunde hinterlassen Spuren im Gehirn – Rauchen auch

Sport, Alkohol, soziale Kontakte – die Lebensführung spiegelt sich im Gehirn wider, so eine Studie. Und: Raucherhirne laufen auf Hochtouren. Doch das ist nicht positiv gemeint... mehr »

§219a – Eine Reform und ihr Preis

Am Ende ging es schnell: Nach dem Beschluss im Bundestag, dürfen Ärzte künftig informieren, dass sie Abtreibungen anbieten. Glücklich ist mit dem Kompromiss niemand. Auch nicht mit der Studie zu den Folgen einer Abtreibung. mehr »

GBA warnt Spahn vor „Systembruch“

18.30 hDer Versuch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bewertungsverfahren im Gemeinsamen Bundesausschuss zu umgehen, stößt auf massive Gegenwehr – nicht nur im GBA. mehr »