Ärzte Zeitung, 26.05.2010

EU will Datenweitergabe an USA reglementieren

BRÜSSEL (dpa). Die EU legt beim Datenschutz nach: Im gemeinsamen Anti-Terror-Kampf verlangen die Europäer von den USA bei der Übermittlung von Daten strenge Regeln für den Schutz der Privatsphäre. Dabei geht es um persönliche Daten von EU-Bürgern wie etwa Angaben aus Banküberweisungen oder von Flugtickets.

Die EU-Kommission legte in Brüssel einen entsprechenden Vorschlag vor und will ein Grundsatzabkommen mit den USA aushandeln. Danach sollen betroffene Bürger auf die eigenen gespeicherten Daten zugreifen können, sie - wenn nötig - korrigieren oder löschen lassen und gegen den unrechtmäßigen Umgang mit ihren Daten klagen können.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Bundestag will zweite Runde für TSVG

Die erste Anhörungsrunde zum Termineservicegesetz verlief erwartungsgemäß kontrovers. Der Gesundheitsausschuss hat für den 13. Februar eine weitere Anhörung angesetzt. mehr »

Paul Ehrlich-Preis für Forschung zu Proteinfaltung

Für ihre Forschung zu Chaperonen erhalten Franz-Ulrich Hartl und Arthur L. Horwich den Paul Ehrlich-Preis 2019. Ihre Erkenntnisse könnten für neue Therapien bei neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt werden. mehr »

Ärzte sehr enttäuscht über Brexit-Votum

Das britische Parlament hat das von Premierministerin May ausgehandelte Brexit-Abkommen mit der EU abgeschmettert. Ärzte und Pharmabranche zeigen sich enttäuscht – und fordern endlich Klarheit. mehr »