Ärzte Zeitung online, 28.06.2010

Ehemaliger MAN-Manager zu Bewährungsstrafe verurteilt

MÜNCHEN (dpa). Im ersten Prozess um den Schmiergeldskandal bei dem MAN-Konzern ist ein ehemaliger Top-Manager am Montag vor dem Landgericht München zu einer Strafe von zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Der 66-Jährige Heinz Jürgen M. hatte gestanden, als Vorstandsvorsitzender der MAN Turbo AG im Jahr 2004 die Zahlung von rund neun Millionen Euro veranlasst zu haben, um an einen Großauftrag in Kasachstan zu kommen. Das Geld sei als Markteintrittsgebühr von dem Kunden verlangt worden. Der Vorsitzende Richter der 6. Strafkammer, Joachim Eckert, sprach hingegen von Schmiergeld.

Topics
Schlagworte
Recht (12128)
Finanzen/Steuern (10447)
Organisationen
MAN (38)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welche Reformen sind dringend notwendig?

Bürgerversicherung, Regressrisiko, GOÄ: Unsere Leser haben abgestimmt, welche Themen in der Gesundheitspolitik die nächste Bundesregierung unbedingt anpacken sollte. mehr »

Patienten sollen für Infos zahlen

Patienten und Angehörige sind bei beratungsintensiven Erkrankungen häufig hilflos. Viele Akteure versuchen, neutrale Angebote im Internet bereitzustellen. Ein Biologe will nun Beteiligte auf einer Plattform zusammenführen. mehr »