Ärzte Zeitung online, 13.08.2010

Streit um Orangensaft - Gekündigte Putzfrau bekommt neues Angebot

BADEN-BADEN (dpa). Die Putzfrau aus Baden-Baden, die im Streit um eine Flasche Orangensaft ihren Job verloren hatte, darf jetzt doch wieder bei ihrer alten Reinigungsfirma arbeiten. "Es ist ein konkretes Angebot der Firma gekommen", sagte ihre Anwältin Aksana Bolinger am Donnerstag.

Das Unternehmen "kümmere sich". Bis alle Details geklärt seien, ziehe es sich aber voraussichtlich noch etwas hin, sagte Bolinger der dpa.

Die 32-jährige Putzfrau war von ihrem Arbeitgeber entlassen worden, weil sie von ihrer Arbeitsstelle - dem DRK-Blutspendedienst - eine volle Flasche Orangensaft mitgenommen haben soll. Die Frau hingegen sagt, sie habe nach ihrem Putzdienst lediglich einen Schluck aus einer bereits offenen Flasche genommen. Bei einem Gütetermin vor dem Arbeitsgericht konnten sich die Parteien zunächst nicht einigen.

Lesen Sie dazu auch:
Streit um eine Flasche - Putzfrau verliert Job

Topics
Schlagworte
Recht (12843)
Organisationen
DRK (671)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

In Westeuropa sterben Deutsche am frühesten

Deutschland hat unter 22 westeuropäischen Ländern die niedrigste Lebenserwartung. Im weltweiten Vergleich gibt es noch immer drastische Unterschiede - von bis zu 40 Jahren. mehr »

Gemeinsam gegen Antibiotika-Resistenzen

Die Weltantibiotikawoche ist angelaufen: Während die WHO für mehr Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Medizin wirbt, versucht ein Projekt von Ärzten und Kassen die Bürger für Resistenzen zu sensibilisieren. mehr »

Herzschutz-Effekt durch Fischöl-Kapseln

Die Supplementierung von Omega-3-Fettsäuren mittels spezieller Fischöl-Kapseln hat in der beim AHA-Kongress präsentierten REDUCE IT-Studie eine erstaunliche Wirkung entfaltet. Zu einem anderen Ergebnis kommt die Studie VITAL. mehr »