Ärzte Zeitung online, 23.09.2010

Gericht stoppt Entlassung wegen Privattelefonierens

FRANKFURT/MAIN (dpa). Das Frankfurter Arbeitsgericht hat Klagen von Mitarbeitern der Lufthansa Catering-Tochter LSG Sky-Chefs, die wegen privater Nutzung von Diensthandys gekündigt worden waren, stattgegeben.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet am Donnerstag unter Berufung auf die Arbeitnehmervertretung des Unternehmens, das Gericht habe die fristlosen Kündigungen als unverhältnismäßig zurückgewiesen. Das Unternehmen habe die Angaben bestätigt, behalte sich aber weitere Schritte vor.

LSG Sky-Chefs hatte im März mehreren Mitarbeitern fristlos gekündigt, weil diese ihre Diensthandys für private Zwecke genutzt hatten. Die Unregelmäßigkeiten waren bei einer internen Revision aufgefallen. Die Gewerkschaft Verdi hatte die Aktion gegen teils langjährige und vertrauenswürdige Mitarbeiter als völlig überzogen kritisiert. Ein Verdi-Vertreter hatte berichtet, es sei meist um geringe Beträge zwischen 10 und 15 Euro pro Monat gegangen.

Topics
Schlagworte
Recht (12171)
Personalführung (2983)
Organisationen
Lufthansa (153)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »