Ärzte Zeitung online, 12.10.2010

Mit 49 Jahren angeblich zu alt - Termin beim Arbeitsgericht

HEIDELBERG (dpa). Mit 49 Jahren zu alt, um als Sekretärin zu arbeiten? Dieses Signal erhielt eine Frau, die sich bei der Universitätsklinik Heidelberg beworben hatte. Als sie ihre Bewerbungsunterlagen zurückerhielt, prangte darauf der interne Vermerk "Zu alt, geb. 61".

Das hat am 12. Oktober ein Nachspiel vor dem Arbeitsgericht Heidelberg, denn die Frau klagt auf Entschädigung und Schadenersatz. Ein Angebot der Klinik erschien ihrem Anwalt Wolfgang Ruck zu gering.

Kommt es bei dem Gütetermin zu keiner Einigung, wird das Gericht nach Rucks Einschätzung einen Kammertermin anberaumen - und dann vermutlich ein Urteil fällen.

Lesen Sie dazu:
Mit 49 Jahren zu alt? Vergleich beim Arbeitsgericht

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Neue Hoffnung auf wirksame Alzheimer-Therapie

Lässt sich der Krankheitsverlauf bei Alzheimer mittels Antikörper doch bremsen? Erstmals deutet sich ein solcher Erfolg in einer größeren Studie an. Das weckt Hoffnungen. mehr »

Deutlicher HIV-Anstieg in fast 50 Ländern

In fast 50 Ländern steigt die Zahl der HIV-Neuinfektionen – in manchen drastisch. Auf der Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam beraten Experten in dieser Woche, wie sich der Trend aufhalten lässt. mehr »

Was die Datenschutz-Folgenabschätzung ist

Praxen, Kliniken und MVZ, die in großem Stil Patientendaten verarbeiten, müssen laut DSGVO eine Datenschutz-Folgenabschätzung absolvieren. Medizinrechtler erläutern, wie das geht und was das überhaupt ist. mehr »